| Akupunktur |
Die Akupunktur ist ein Teilgebiet der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), das sich heute als effektives und schonendes Verfahren gerade in der Schmerzbehandlung etabliert hat.
Nach Auffassung der TCM fließt die Lebensenergie des Menschen durch 12 Bahnen im Körper – sogenannte Meridiane. Ist die Harmonie zwischen diesen Meridianen gestört, wird der Mensch krank. Durch Akupunktur, also durch das Einbringen von Akupunkturnadeln über kurze Zeit, in die sogenannten Akupunkturpunkte entlang der Meridiane, kann die Balance im Energiefluss wieder hergestellt werden. Erkrankte Organe, die mit einem bestimmten Meridian in Verbindung stehen, können positiv beeinflusst werden.
| Chirotherapie |
Die Chirotherapie ist ein Verfahren, dessen Ursprünge bis in die Antike reichen, das heute aber auch in der modernen Medizin eine hohe Akzeptanz besitzt. Der chirotherapeutisch geschulte Arzt kann allein mit Hilfe seiner Hände Funktionsstörungen und Blockierungen am Haltungs- und Bewegungsapparat des Patienten diagnostizieren und behandeln.
Durch Anwendung spezieller Handgriff-Techniken ist es häufig möglich, dass der Patient seine Wirbelsäule und andere Gelenke wieder schmerzfrei bewegen kann. Wichtig zu wissen: Ausgangspunkt für Gelenkbeschwerden müssen nicht immer Blockaden der Gelenke selbst sein. Fehlspannungen der das Gelenk umgebenden Muskeln reichen manchmal aus, um eine Verkantung oder geringfügige Verschiebung von Gelenkflächen zu verursachen. Als Folge davon verkrampft die Muskulatur noch mehr, weil sie versucht, das funktionsunfähige Gelenk zu stützen und zu entlasten. Das bereitet Schmerzen. Auch diese Problematik lässt sich durch eine fachärztlich durchgeführte Chirotherapie oftmals beheben.
| Kinderorthopädie |
Die Kinderorthopädie beschäftigt sich mit der Erkennung, Vermeidung und Behandlung von Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates bei Kindern und Jugendlichen. Zu diesen Erkrankungen zählen angeborene oder erworbene Fehlhaltungen, Entwicklungsstörungen an Füßen und Armen, Fehlanlagen von kindlichen Hüftgelenken und Veränderungen an der Wirbelsäule. Zur Diagnose orthopädischer Entwicklungsstörungen bei Kindern setzen wir vor allem Ultraschalluntersuchungen ein. Die eingeleitete Therapie des kleinen Patienten ist dabei abhängig vom Beschwerdebild.
Einen besonderen Stellenwert hat in unserer Praxis die Früherkennung der Hüftdysplasie bei Säuglingen. Durch eine Hüft-Ultraschalluntersuchung, die möglichst innerhalb der ersten bis sechsten Lebenswoche eines Kindes stattfinden sollte, kann die Fehlentwicklung frühzeitig erkannt werden. Bei einer Hüftdysplasie ist die Hüftpfanne des Kindes nicht richtig entwickelt und bietet dem Hüftkopf keinen ausreichenden Halt. Im Extremfall kann der Hüftkopf aus der Pfanne herausgleiten, welches eine erhebliche Schädigung der Hüfte zur Folge haben kann. Wird die Fehlbildung dagegen bereits beim Säugling diagnostiziert, kann sie z.B. durch eine frühe Abspreizbehandlung (Spreizhose, Spreizschiene) in fast allen Fällen innerhalb weniger Monate geheilt werden.
| Neuraltherapie |
Die Neuraltherapie nach Hunecke, begründet von den Brüdern Ferdinand und Walter Hunecke 1925, ist eine Form der Regulationstherapie durch die Anwendung gezielter Injektionen von Procain, einem Lokalbetäubungsmittel mit durchblutungsfördernder Eigenschaft.
Durch diese Therapieform, die auch große Verbreitung im Rahmen der Komplementärmedizin findet, werden speziell die Autoregulationsmechanismen des Organismus angesprochen. Damit unterliegt die Neuraltherapie dem Reiz- Reaktions- Prinzip. Durch die gezielte Infiltration von Procain wird ein spezifischer Reiz gesetzt, der zur Unterbrechung einer krankhaften Belastungsform führt. Dieser therapeutische Effekt überdauert bei weitem die reine Anästhesiewirkung des Ursprungswirkstoffes. Als Erklärung dient die Reaktion des Organismus durch das Anstoßen von Autoregulationsmechanismen. Es handelt sich um Stellmechanismen im sogenannten vegetativen Nervensystem, durch Steuerung biologischer Systeme des Körpers. Die Reizbeantwortung des Organismus zeigt nicht nur wirkungsvolle therapeutische Effekte, sondern liefert oft zusätzliche diagnostische und ebenso differenzialdiagnostische Hinweise für den Arzt.
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Die Neuraltherapie gliedert sich in:
- Lokale Therapie:
Bei dieser einfachsten Form von Neuraltherapie werden direkt die schmerzhaften Strukturen infiltriert. Hierbei handelt es sich oft um bestimmte Triggerpunkte, schmerzhafte Sehnenansätze, periphere Nerven oder Gelenkkapselanteile, etc..
- Segmenttherapie:
Die Haut, der Bewegungsapparat und das entsprechende innere Organ sind reflektorisch untereinander verschaltet. Dadurch ergeben sich therapeutische Angriffspunkte über bestimmte Reflexwege. Bei dieser Regulation spielt das sogenannte vegetative Nervensystem die entscheidende Rolle. Es handelt sich um eine Form der Autoregulationstherapie im Gesamtorganismus. Es werden Verspannungszustände am Bewegungsapparat und Zirkulationsstörungen gezielt reduziert. Die Segmenttherapie wirkt andererseits regulierend auf andere innere Organe.
- Störfeldtherapie:
Auch bei der Störfeldtherapie erlangt das sogenannte vegetative Nervensystem regulatorischer Bedeutung. Bei einem Störfeld handelt es sich um einen chronischen Reizzustand an einer beliebigen Stelle des Körpers. Der Reiz ist zunächst unterschwellig, so dass meistens keine direkten Symptome am Störfeld selbst auftreten. Dennoch ist der Körper mit dem Störfeld belastet. Treten weitere Reizzustände oder Störfelder hinzu, können die körpereigenen Kompensationsmechanismen versagen. Damit kommt dann sprichwörtlich das “Fass zum Überlaufen”. Bei dieser Therapieform werden die Störfelder selektiv und systematisch mit Procain behandelt und durch körpereigene Regulationen beantwortet.
Diese drei Säulen der Neuraltherapie nach Hunecke können einzeln oder kombiniert je nach Beschwerdebild des Patienten zur Anwendung kommen. Durch Verwendung dünner Kanülen ist die Anwendung der Neuraltherapie nach Hunecke schmerzarm. Sie bietet einen hervorragenden therapeutischen Ansatz zur Integration von Schulmedizin und Komplementärmedizin.
| Orthopädietechnik |
Mit Hilfe einer Einlage kann auf bestimmte Fehlstellungen am Fuß und in der Beinachse Einfluss genommen werden. Zu den bekanntesten Fehlstellungen zählen der Spreizfuß, der Senkfuß, der Hohlfuß, der Knickfuß oder auch eine Kombination der genannten Veränderungen. Nach einer gezielten Diagnose und der Verordnung des Arztes werden die Einlagen ihrem Zweck und der Funktion entsprechend angefertigt.
Durch neueste Technologie ist es möglich, den in der Praxis angefertigten Trittschaum, als Abdruck des Fußes, mittels eines 3-D Scanners virtuell im Computer zu rekonstruieren. Dieses Modell dient unserem Orthopädie-Schuhtechnikermeister als Vorlage für die individuell erstellte Einlage. Hierbei handelt es sich also nicht um vorgefertigten Einlagen, sondern Einlagen nach persönlichem Aufmaß.
Als Materialien verwenden wir für die Einlagenherstellung thermoplastische Kunststoffe, Schaumstoffe oder EVA (Ethyl-Vinyl-Acetat). Der Bezug für die Decke besteht wahlweise aus Leder, Alkantara oder einem speziellen Vlies.
| Osteologie |
Die Osteologie ist die Lehre von den Knochen und beschäftigt sich mit der Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des Knochengewebes sowie dessen Stoffwechsel.
Die Erkennung und Behandlung der Osteoporose ist eine der Hauptaufgaben eines Osteologen. Unzählige Ursachen können den Knochen in seiner physiologisch normalen Aktivität stören. Dabei kommt es zu Verminderungen der Belastbarkeit zum einen des Knochenmarkes, zum anderen der Knochenrinde und seiner umgebenden Strukturen.
Die Osteoporose ist eine Verminderung der Knochendichte und Knochenstabilität gegenüber der alters- und geschlechtsentsprechenden Norm. Diese Beeinflussung der Knochenfunktion als Stützorgan kann mit Knochenbrüchen einhergehen.
Die Osteoporose ist eine der wichtigsten Volkskrankheiten. In Deutschland gehen wir von etwa 7 Millionen Osteoporosepatienten aus. Während jede achte Frau an Brustkrebs erkrankt, erleidet jede dritte Frau einen osteoporosebedingten Knochenbruch. Außergewöhnliche Fortschritte in der Grundlagenforschung, Diagnostik und Therapie zeigen erstaunlich gute Behandlungserfolge im Vergleich zu früheren Zeiten.
Noch vor zehn Jahren hat man die Osteoporose als eine Erkrankung alter Frauen angesehen. Heute warnen Experten, dass Osteoporose alle Menschen treffen kann, unabhängig von Geschlecht und Alter. In der Realität treten Osteoporose und Knochenbrüche in ca. 25 % der Fälle auch bei Männern auf.
Der Knochen ist mit vielfältigen Aufgaben betraut. Er hat Stütz- und Fortbewegungsfunktion. Er besitzt zudem eine Schutzfunktion des Körpers und übernimmt zugleich als wesentlicher Faktor eine Mineraldepotfunktion. 99% des gesamten Calciums, 85% des Phosphats und 50% des Magnesiums sind im Knochen gespeichert.
Der Knochen gilt gleichfalls als ein meisterliches Bauwerk. Er hat zwei Eigenschaften zu erfüllen: Belastbarkeit und Elastizität. Wesentliche Faktoren zum Erhalt dieser beiden Grundparameter sind die Ernährung und die Bewegung. Der Knochen braucht regelmäßige Impulse, damit das aufgenommene Mineral aus der Blutbahn in den Knochen transportiert und dort verstoffwechselt werden kann.
Unsere ärztliche Aufgabe ist es, die Erkrankungen des Knochens und dessen Stoffwechsel präzise zu erkennen. Durch differenzialdiagnostische Maßnahmen gilt es, die unterschiedlichen Ursachen von Knochenerkrankungen bis hin zu Tumorveränderungen zu erfassen und eine entsprechende Therapie einzuleiten.
Dabei orientieren wir uns an den Leitlinien der Dachgesellschaft für Osteologie (DVO) und erfüllen deren Qualitätskriterien.
Die Knochendichtemessung mit der DEXA – Methode ist die technische Standarduntersuchung zur Erkennung von Knochenmineralverlusten.
| Physikalische Therapie |
Physikalische Therapieverfahren, die in unserer Praxis eingesetzt werden, ergänzen oftmals in besonderer Weise den Behandlungsplan orthopädischer Erkrankungen. Es wird dabei die Erfahrung genutzt, dass physikalische Bedingungen der Umwelt (z.B. Wärme und Kälte) den Verlauf von Erkrankungen an Stütz- und Bewegungsorganen beeinflussen können. Bekannte positive Auswirkungen physikalischer Einflüsse werden im Rahmen dieser Therapie genutzt.
Auch die Verordnung von Krankengymnastik, Bewegungstherapie, Ergotherapie und Massagebehandlungen sind Bestandteil physikalischer Anwendungsmethoden. Neben der Nutzung von Wärme und Kälte als klassische Verfahren wird ebenso die Heilkraft von elektrischen Strömen (Elektrotherapie) eingesetzt. Je nach Stromqualität und Anwendung ergibt sich eine Vielzahl unterschiedlicher Therapieformen (Iontophorese, Interferenzstrom, Diadynamik, etc.). Die Wirkung elektrischer Ströme kann dabei sehr unterschiedlich sein. So lässt sich z.B. eine Tiefenwärme im Gewebe erzeugen, der Transport von Medikamenten in tiefere Körperzonen herbeiführen oder eine Resorptionssteigerung bei gestörter Funktion nach Sportverletzungen erzielen. Die durch elektrische Ströme in tieferen Gewebeschichten erzeugte Wärme hat sich vor allem bei durch Verschleiß bedingten Gelenkerkrankungen, Muskelverhärtungen und anderen entzündlichen Erkrankungen des Bewegungsapparates bewährt. Die äußere Anwendung von gezielter Wärme, in Form von Fango oder Heißluft, empfehlen wir in unserer Praxis, insbesondere bei Erkrankungen der Muskulatur, häufig auch in Kombination mit Massagebehandlungen. Kälteanwendungen verordnen wir insbesondere bei frischen Sportverletzungen und akuten Reizzuständen.
Unter Hydrotherapie versteht man die Nutzung von Wasser, nicht nur in Form von Wärme- und Kälteanwendungen, sondern auch durch mechanischen Reiz an der Körperoberfläche. Bei Erkrankungen des Haltungs- und Bewegungsapparates sowie bei sekundären Muskelverspannungen lassen sich durch die kombinierte Anwendung thermischer und mechanischer Effekte der Hydrotherapie wesentliche Befundverbesserungen erzielen.
Die Balneotherapie (Zusatz von medizinischen Badezusätzen) und die Kneipp’sche Behandlungsmethode ergänzen das physikalische Therapiekonzept.
| Rehabilitation |

Jede schwere Gelenkverletzung, insbesondere jeder operative Eingriff, führt zur Irritation von propriorezeptiven Nervenrezeptoren; der ursprüngliche Bewegungsablauf ist zunächst gestört und muss wieder erlernt werden. Auch nach Sportüberlastungen oder nach schweren Krankheiten kommt es deshalb entscheidend darauf an, den Patienten möglichst schnell wieder in seinen Berufsalltag (und / oder seine vorherige Sportart) einzugliedern: Das ist die Domäne der Rehabilitationsmedizin, die in unserer Praxis und in der mit uns kooperierenden Klinik von großer Bedeutung ist.
Im Rahmen der Rehabilitation empfehlen wir vor allem Therapiemaßnahmen wie gezielte Krankengymnastik, Medizinische Trainingstherapie, Manuelle Therapie, Lymphdrainage, etc..
Genähte Band- und Kapselstrukturen richten sich erst unter einer gewissen Belastung bzw. durch ein Training wieder aus. Erst hierdurch erlangen diese Strukturen wieder die nötige Festigkeit. Muskeln und Sehnen, die über ein Gelenk ziehen, tragen wesentlich zu dessen Stabilisierung bei. Sie sind nach jeder Ruhigstellung atrophiert (muskelverschmächtigt). Während des Wiederaufbaus der geschwächten Muskelgruppen können Stützverbände und / oder spezielle Bandagen zeitweise für ein Training und zum Zeitpunkt der Rückführung in den Sport sinnvoll und gerechtfertigt sein. Die volle sportliche Belastbarkeit, z.B. nach einer Kreuzbandnaht, ist erst nach 6 bis 12 Monaten oder nach einer Bandnaht am Sprunggelenk in etwa 3 Monaten zu erreichen.
Durch die Konzepte eines individuellen Rehabilitationsschemas mit Anwendung von indikationsbezogenen Therapiemaßnahmen können der Heilungsvorgang und die Rekonvaleszenz des betroffenen Patienten beschleunigt werden.
| Sportmedizin |
Die Sportmedizin befasst sich mit der Behandlung von Sportverletzungen an Muskeln, Sehnen, Bändern, Kapseln und / oder Gelenken. In unserer Praxis können aufgrund unserer großen sportmedizinischen Erfahrung akute Verletzungen wie auch deren eventuell auftretende chro-nische Folgen behandelt werden – ganz gleich, ob es sich dabei um Prellungen, Zerrungen oder z.B. einen Tennisellenbogen handelt. Zur Diagnose von Sportverletzungen und sport-bedingten Überlastungsschäden setzen wir – neben einer gründlichen Untersuchung – vor allem die Ultraschalldiagnostik ein. Gegebenenfalls kann in Anbindung an unsere Praxis eine Kernspin- oder Computertomografie durchgeführt werden.
Therapeutisch kommen in der Sportmedizin eine Vielzahl von Behandlungsmethoden zum Einsatz. Das Spektrum reicht von Krankengymnastik, Anwendungen von Strom, Kälte oder Wärme über Massage und Bewegungstherapie bis hin zum Naturheilverfahren und Methoden der Rehabilitationsmedizin. Neben der Behandlung bereits bestehender Sportverletzungen beraten wir auch Hobby- und Leistungssportler individuell, beispielsweise im Hinblick auf ihre Ernährung.
Zudem sprechen wir mit Sportlern darüber, wie zukünftig Sportverletzungen vermieden werden können.
| Stoßwellentherapie |
Bei der Stoßwellentherapie können Schallwellen hoher Energie erzeugt und durch einen Appli-kator (Transducer) in genau definierte Körperbereiche geleitet werden. Mit Hilfe dieses inno-vativen modernen Verfahrens können somit krankhafte Veränderungen an Sehnen, Bändern, Kapseln, Muskeln und am Knochen gezielt beseitigt werden. Auch bei gereizten Sehnen-scheiden, Schleimbeuteln und Muskelgleitlagern (Weichteilen) zeigt die Stoßwellentherapie sehr gute Behandlungserfolge.
Klassische Indikationen zur Stoßwellentherapie sind die Kalkschulter, der Fersensporn sowie der Tennisellenbogen. Bei einer Reizung der Achillessehne, einer Knochenhautentzündung des hinteren Fersenbeines (’Haglundferse’), einer Entzündung der Kniescheibensehne (’Jumper’s Knee’), einer Schleimbeutelreizung der Hüfte (’Schnappende Hüfte’), sowie beim Golfer-ellenbogen setzen wir diese Methode ebenfalls sehr verlässlich ein. Die Stoßwellentherapie beseitigt nicht nur die der Erkrankung zugrunde liegenden Strukturveränderungen, sondern regt auch die Regeneration des Gewebes an. Diese erfolgt durch eine sogenannte ‘Mikro-traumatisierung’, bei der die Gewebestruktur lokal gereizt und aufgelockert wird. Durch den nachfolgend starken Durchblutungseffekt können die Schmerz- und Entzündungsmediatoren (z.B. ‘Schlackestoffe’ etc.) zum Abtransport gelangen. Außerdem werden durch den hohen Schallwellenimpuls Nervenendigungen betäubt, so dass sich die empfundenen Schmerzen sehr schnell wesentlich reduzieren. Es kann ergänzend auch von einer gezielten Schmerztherapie gesprochen werden.
Wissenschaftlich betrachtet ist zusätzlich bekannt, dass das Knochenwachstum bei Knochen-heilungsstörungen, z.B. nach Frakturen, durch Stoßwellen gefördert wird. Je nach Indikation wird zwischen der fokussierten und der radialen sowie der hochenergetischen und der nieder-energetischen Stoßwellentherapie unterschieden. Unser Stoßwellengerät neuester Generation sieht alle möglichen Behandlungsformen mit der Stoßwelle im gesamten Spektrum vor und erfüllt jegliche zu fordernden Qualitätskriterien.
| Trigger-Stoßwellentherapie |
Die Trigger-Osteopraktik oder Trigger Stoßwellentherapie ist eine ganzheitliche von Dr. Wolf-gang Bauermeister entwickelte Schmerztherapie, die Schmerzen ohne Spritze und Chemie lin-dern kann. Die Trigger- Osteopraktik kann helfen, wo andere Therapien versagen.
Die Methode ist so erfolgreich, weil statt der Symptome die Ursachen der Schmerzen erkannt und behandelt werden.
Ob Rücken-, Kopf- oder Gelenkschmerzen eines haben sie gemeinsam: Wenn sie durch Trigger verursacht werden, kann Druck sie beseitigen. Dieser heilsame Druck wird mit Stoßwellen erzeugt.
Die Wirksamkeit der Trigger-Osteopraktik konnte in Studien nachgewiesen werden. Unterstützung erhielt Dr. Bauermeister dabei von der Universität Witten/Herdecke und schon nach 4 Behandlungen wurden bei über 85 % der Patienten erste Erfolge beobachtet. Das ist umso bedeutsamer, weil zuvor sämtliche Patienten als hoffnungs-los eingestuft waren.
Mit der Trigger-Osteopraktik können auch hartnäckigste chronische Schmerzen erfolgreich behandelt werden. Die Trigger-Stoßwellen-Therapie TST wurde schon im Jahr 2000 von Dr. Bauermeister entwickelt und findet zunehmende Verbreitung bei Ärzten, Heilpraktikern und Physiotherapeuten.
Treffen Stoßwellen auf Trigger, ziehen sich die verknoteten Muskelfasern plötzlich zusammen und erwachen förmlich zu neuem Leben. Der Muskel wird wieder elastisch und dehnbar und findet zu seiner alten Kraft zurück. Entzündungssubstanzen- Zytokine genannt-, aber auch ein-er der wichtigsten Schmerzauslöser Substanz P (P = Pain =Schmerz) werden aus dem Trig-ger beseitigt. Entzündungsfördernde Faktoren wie eine Gewebsübersäuerung, Statik- oder Haltungsprobleme müssen erkannt und korrigiert werden, um eine umfassende und dauerhafte Besserung zu erreichen. Die Trigger-Osteopraktik kann mehr als nur Schmerzen lindern - sie kann durch ihren ganzheitlichen Ansatz eine nicht geahnte Verbesserung der Lebensqualität bewirken.
