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Der Muskel (Teil 1)

Der Muskel (Teil 1)

Aufwärmung und Ermüdung

Wichtig für den Muskel ist die Aufwärmung. So wird er auf seine Arbeit vorbereitet und dies verhindert Verletzungen.
Hier unterscheidet man passive und aktive Methoden.

Passive Methoden sind Baden, Saunieren, Dehnen oder  Stretching.

Aktive Methoden sind leichte Muskelkontraktionen. Wobei die aktive Aufwärmung über die passive hinaus geht, da bereits mit Belastungsbeginn die Durchblutung gefördert wird. Wird der Muskel aktiver kommt es zur Erhöhung der Durchblutung, die Temperatur steigt, die energetische Versorgung des Muskels wird verbessert.

Mit und nach der geleisteten Muskelarbeit setzt in Abhängigkeit von Intensität Dauer und Form des Trainings die Ermüdung des Muskels ein.

Muskelzerrung

Übergänge von „normalen“ Muskelreaktionen zu Muskelverhärtungen oder Zerrungen sind fließend und nicht immer exakt zu trennen. Muskelfaserrisse sind Verletzungen die bei Untersuchungen als strukturelle Läsionen erscheinen.

Exzentrische Belastungen, die auf einen vor-angespannten Muskel einwirken, führen besonders häufig zu Verletzungen.

Die Verletzung selbst entsteht in zwei Phasen: Die eigentliche Verletzung und die Reaktion auf die eigentliche Verletzung. Auf die zweite Phase kann man in der Behandlung einwirken. In dieser Phase kommt es, vereinfacht gesagt, zur vermehrten Kontraktion von Muskelfasern in Begleitung mit einer Entzündungsreaktion. Diese Phase geht dann in eine Reparaturphase mit einem Defektschluss über – aber noch mit ungereiftem Gewebe.

Erst in der letzten Phase remoduliert sich das Gewebe und bekommt seine alte Funktion und Stabilität zurück. Bei ungestörter Heilung können Muskelfasern bereits nach 14 Tagen wiederhergestellt sein, ihnen fehlt aber noch ihre alte Größe.

Dies erklärt die länge der Behandlungsdauer und Sportpause, die der Profi auch bekommt.

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